Selbstorganisation für Teams

Chancen und Grenzen ausgewählter Instrumente für selbstorganisierte Teams

Kursnummer: ORG-104

Trainingsinhalt

Was Menschen motiviert, was wir von Arbeit erwarten und welche Rolle Unternehmen für unsere Gesellschaft spielen, unterliegt aktuell einer grundlegenden Transformation. Sollten Mitarbeitende ihre Gehälter selbst bestimmen? Ist Arbeit nur zum Broterwerb out? Bin ich als Chef immer noch Leitfigur, oder vielmehr einer von vielen, nur mit einer anderen Rolle? Und was passiert eigentlich, wenn Unternehmen beginnen, die kollektive Intelligenz des gesamten Systems zu nutzen, statt auf eine kleine Auswahl von Managern an der Spitze zu setzen? Dieses Training untersucht Selbstorganisation als Haltung in der Unternehmenssteuerung, welche die Intelligenz und Tatkraft der Vielen als einzigartigen Wettbewerbs- und Leistungsvorteil versteht. Nach einer kurzen Einführung zum Hintergrund der Entstehung neuer Organisationsmodelle soll anhand konkreter Instrumente zur Selbstorganisation greifbar gemacht werden, wie Teams sich eigeninitiativ in der Praxis stärker selbst organisieren können und von welchen Pauschallösungen wir uns verabschieden müssen.

Was Sie lernen

  • Agile Methoden und Werkzeuge, um Selbstorganisation als Team selbst auszuprobieren und anzuwenden
  • Verständnis und kritische Reflexion der Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren für selbstorganisierte Teams

Wie Sie lernen

  • Theoretischer Input & Praxisbeispiele von selbstorganisierten Unternehmen und Start-ups
  • Praktische Übungen und Fallbeispiele
  • Gruppenarbeit und -diskussionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmenden

Für wen

  • Mitarbeitende und angehende Führungskräfte, die Methoden der Selbstorganisation in ihren Teams ausprobieren wollen
  • Mitarbeitende, die einen ersten Eindruck davon bekommen wollen, was Selbstorganisation in der Praxis bedeuten kann

Dozenten

Britta Tondock

Britta Tondock
Wirtschaftspsychologin und Beraterin bei company companions GmbH

Was mich antreibt: Das Wissen, dass zukünftige Organisationen einen bewussten Umgang mit Mensch und Erde pflegen werden.

Was ich mit diesem Kurs bewegen will: Lust auf das Experimentieren mit Selbstorganisation machen – im Kleinen wie im Großen.

Welche Erfahrungen ich mitbringe: In meinen beruflichen Stationen als Start-Up-Strategin, HR-Entwicklerin, Organisationsberaterin sowie als Teilgeberin des selbstorganisierten Netzwerks für Kollektive Führung, Leadership hoch drei, beschäftige ich mich seit zehn Jahren mit den Chancen, Risiken und Mythen von selbstorganisierten Unternehmen. Ob beim schnell wachsenden Start-Up oder bei gestandenen Buchhaltern in der Energiewirtschaft erlebe ich ähnliche Fragen: Wie finden wir eine gute Balance zwischen Struktur und Freiheit? Können wir uns für Vertrauen als Grundannahme entscheiden? Was ist dran an den populären Systemen wie Scrum, Kanban oder Holacracy, und sind diese ein Garant für kollektive, selbstorganisierte Intelligenz? Die Antworten sind selten pauschal, dennoch lassen sich wiederkehrende Muster identifizieren, die über Erfolg und Misserfolg von selbstorganisierenden Systemen entscheiden. Ich bin erfahrene Trainerin für Gruppendynamik und selbstorganisierte Teams. Meine künstlerische Ader lebe ich gerne am Flipchart und für die interne Kommunikation von Veränderungsprozessen aus. Außerdem bin ich gelernte Bankkauffrau und Wirtschaftspsychologin mit Studium in Lüneburg und London.

 

Zeit und Ort

Zeit: 23.08.2019, 10:00-17:00 Uhr
Ort: ProjektZentrum Berlin der Stiftung Mercator
1. OG
Neue Promenade 6
10178  Berlin
Kursnummer: ORG-104

Sie interessieren sich als Organisation für die Buchung von Einzeltrainingsplätzen? Dann kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung.

Zurück zur Übersicht zum Programm