Seit Juli 2019 begleitet das LEAD Impactx Programm

    GründerInnen und EntscheiderInnen aus 11 Graswurzel- und
    Nichtregierungsorganisationen, die ihre Wirksamkeit und
    Sichtbarkeit steigern und ihre Strukturen klarer
    definieren möchten.

     

    Womit leistet Eure Organisation einen einzigartigen Beitrag für die Gesellschaft?

    Wir helfen Menschen, anderen zu helfen. GoFundMe hat soziales und gesellschaftlich wirksames Fundraising erfunden und ermöglicht jeder und jedem, effektiv, unkompliziert und direkt Gutes zu tun.

    Wie schafft Ihr es, möglichst viele Menschen mit Eurem Anliegen zu erreichen?

    Diverses und inklusives Team fuer kostenlose Beratung, Kommunikation unserer Werte, Plattformmodell - einfach zu nutzen, Pressearbeit der Spendenkampagnen, nutzerorientiertes SEO

    Mit welcher Herausforderung ist Eure Organisation in das ImpactX Programm gestartet?

    Internetplattformen schreiben Ungerechtigkeiten unserer Lebenswelt fort. Wie ermoeglichen wir also insbesondere marginalisierten Menschen, welche traditionell keinen Zugang zu Geld haben, erfolgreich im Fundraising zu sein?

    In einer perfekten Welt: was wollt ihr in Bezug auf Eure Organisation, durch das ImpactX Programm erreicht/geschaffen haben?

    Framework zu Zugang und Unterstuetzung marginalisierter Gruppen. Qualitative tiefe Insights ueber Alleinerziehende in Deutschland und Analyse moeglicher Barrieren auf der Plattform und bei unseren Services (inbesondere unconscious bias). Prototypentwicklung und Testing von Kampagnen. Manifestierung eines "Rolemodels" in der Content-Produktion fuer SEO und Social Media.

    Jeanette Gusko, Head of DACH bei GoFundMe

    Womit leistet Eure Organisation einen einzigartigen Beitrag für die Gesellschaft?

    Die Gesellschaft braucht unsere Organisation, weil niemand so unkompliziert, pragmatisch, vielfältig und nachhaltig Hilfsbedürftige unterstützt wie Hanseatic Help. Wir lassen Menschen verschiedener Herkunft, Generationen und Milieus am gesellschaftlichen Leben teilhaben durch Integration in Bildung, Ausbildung und Arbeit sowie durch gemeinsames, ehrenamtliches Engagement in der Sachspenden-Logistik und bei weiteren Projekten.

    Wie schafft Ihr es, möglichst viele Menschen mit Eurem Anliegen zu erreichen?

    Wir erreichen die Menschen vor allem mit unserer Offenheit und Authentizität, sowohl über soziale Medien, also auch und vor allem vor Ort in unserer großen Lagerhalle, einer ganz besonderen Begegnungsstätte. Wir gestalten unsere Prozesse klar und einfach, unsere Strukturen verständlich und leicht zugänglich und wir erfüllen Bedarfe pragmatisch und angemessen nach dem Motto #einfachMACHEN.

    Mit welcher Herausforderung ist Eure Organisation in das ImpactX Programm gestartet?

    Unser Verein startete in das ImpactX Programm mit der Herausforderung, dass das Ziel seiner Gründung - die Versorgung von Geflüchteten und anderen Hilfsbedürftigen mit Kleidung und weiteren Sachspenden in Hamburg und darüber hinaus - weitestgehend erfüllt ist. Der Wandel hin zu einer Organisation, die den Fokus ihrer Arbeit nunmehr auf Integration und die Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe für diverse Zielgruppen setzt, ist in vollem Gange und bedarf der aktiven Gestaltung und finanziellen Absicherung.

    In einer perfekten Welt: was wollt ihr in Bezug auf Eure Organisation, durch das ImpactX Programm erreicht/geschaffen haben?

    Durch das ImpactX Programm wollen wir ein Netzwerk geknüpft haben, das unseren Verein in seinem Veränderungsprozess mit Fragen und Anregungen begleitet. In einer perfekten Welt gelingt Hanseatic Help die Transformation in eine integrale evolutionäre Organisation.

    Claudia Meister, Geschäftsführerin Hanseatic Help e.V.

    Womit leistet Eure Organisation einen einzigartigen Beitrag für die Gesellschaft?

    Uns macht aus, dass wir mit unseren Angeboten flexibel junge Menschen und ihren Familien durch individuelle und spezifische sozial(-pädagogische) Arbeit unterstützen. Damit leisten wir einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit unabhängig von Herkunft, Geschlecht und persönlicher Voraussetzungen.

    Wie schafft Ihr es, möglichst viele Menschen mit Eurem Anliegen zu erreichen?

    Offene und transparente Kommunikation in den verschiedenen Lebenswelten von Familien ermöglicht Kontakt und gibt uns so die Chance Partizipation und Chancengerechtigkeit im Rahmen unserer Arbeit zu leben. Unsere gewaltpräventiven und pädagogischen Projekte leisten einen Beitrag zum friedlichen Miteinander in Chemnitz und darüber hinaus und unterstützen Menschen ihre Stärken wahrzunehmen, zu nutzen und empowern zur Selbsthilfe.

    Mit welcher Herausforderung ist Eure Organisation in das ImpactX Programm gestartet?

    Die aktuelle gesellschaftliche Situation in der Stadt Chemnitz verlangte inhaltlich neue Antworten und Angebote. Das daraus resultierende Wachstum der Organisation erforderte es, unsere Struktur weiterzuentwickeln. Wir suchten Antworten auf die Frage, wie es uns gelingen kann, unsere MitarbeiterInnen zu stärken, innerhalb der Organisation noch weiter zu partizipieren und Selbstwirksamkeit zu erleben.

    In einer perfekten Welt: was wollt ihr in Bezug auf Eure Organisation, durch das ImpactX Programm erreicht/geschaffen haben?

    Klarheit und Sicherheit über die Umsetzung von Partizipation und Chancengerechtigkeit in unserer Gesellschaft und innerhalb von inpeos. Indem es uns gelingt weiterhin neue, innovative Projekte für Kinder und Jugendliche und deren Familien (mit und ohne Migrationshintergrund) zu entwickeln und umzusetzen, damit in unserer Gesellschaft Vielfalt als Mehrwert von noch mehr Menschen angenommen werden kann.

    Daniela Fritsch, Geschäftführerin bei inpeos e.V.

    PARITÄTISCHES Kompetenzzentrum Migration (KomMig) (Einrichtung des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.)

    Informationen folgen...

    Womit leistet Eure Organisation einen einzigartigen Beitrag für die Gesellschaft?

    mimycri verändert die negative Wahrnehmung auf Migration auf innovative Weise. Wir co-designen gemeinsam mit Beheimateten und Geflüchteten Produkte, die Geschichten erzählen und Aufmerksamkeit schaffen.

    Wie schafft Ihr es, möglichst viele Menschen mit Eurem Anliegen zu erreichen?

    Wir haben mit unserer Geschichte bislang mehr als 90 Millionen Menschen durch Zeitung und TV erreicht. Wir sind laut, provokant aber auch konstruktiv und voller Liebe - gute Kombi!

    Mit welcher Herausforderung ist Eure Organisation in das ImpactX Programm gestartet?

    Unsere Organisationsform passt nicht zu dem, was wir erreichen wollen. Das ist nicht ideal und musste dringend geändert werden.

    In einer perfekten Welt: was wollt ihr in Bezug auf Eure Organisation, durch das ImpactX Programm erreicht/geschaffen haben?

    Wir wollen natürlich unseren Impact vergrößern und zwar dadurch, dass wir die geeignete Organisationsform für uns finden, am besten zusammen mit Partnern.

    Vera Günther, Co-Gründerin mimicry

    Womit leistet Eure Organisation einen einzigartigen Beitrag für die Gesellschaft?

    Mit dem Verein Rückenwind schaffen wir einen offenen Ort der nachhaltigen, solidarischen Mobilität. Durch das gemeinsame Reparieren alter Fahrräder haben wir uns zum Ziel gesetzt die Bewegungsfreiheit von Menschen mit Fluchterfahrung in unserer Stadt zu verbessern.

    Wie schafft Ihr es, möglichst viele Menschen mit Eurem Anliegen zu erreichen?

    Wir gehen mit gutem Beispiel voran, wir hören den Menschen die zu uns kommen aktiv zu und schaffen so einen offenen Ort des Austauschs. Und natürlich kommunizieren wir auch nach außen, auf der Straße, auf Veranstaltungen und im digitalen Raum.

    Mit welcher Herausforderung ist Eure Organisation in das ImpactX Programm gestartet?

    Da der Verein hauptsächlich durch ehrenamtliche Arbeit getragen wird, war eine mittel- bis langfristige Organisationsentwicklung die größte Herausforderung. Hierfür war eine Professionalisierung bestehender Strukturen und die Gewinnung neuer HelferInnen die Devise.

    In einer perfekten Welt: was wollt ihr in Bezug auf Eure Organisation, durch das ImpactX Programm erreicht/geschaffen haben?

    Mit einer festen Struktur aus Haupt- und Ehrenamtlichen wollen wir unsere Arbeit ausbauen, neuen Kooperationen mit anderen Organisationen eingehen und so noch aktiver in der Stadtgesellschaft werden.

    Martin Görendt, Projektmanager und Werkstattorganisation bei Rückenwind e.V.

    Womit leistet Eure Organisation einen einzigartigen Beitrag für die Gesellschaft?

    Shabka will eine neue Politik, die sich proaktiv engagiert, um den Herausforderungen Europas in seiner Nachbarschaft zu begegnen. Wir glauben an die Unteilbarkeit und Universalität der Menschenrechte und an eine Politik, die ihr Handeln an diesen Grundsätzen ausrichtet.

    Wie schafft Ihr es, möglichst viele Menschen mit Eurem Anliegen zu erreichen?

    Wir machen die Politikfelder des auswärtigen Engagements der Europäischen Union (Außen-, Sicherheits-, Entwicklungs- und Friedenspolitik) einer breiteren Bevölkerung zugänglich. Wir arbeiten mit Formaten und Instrumenten, die ein junges Publikum mit diesen Politikfeldern bekannt macht und Mitgestaltung ermöglicht.

    Mit welcher Herausforderung ist Eure Organisation in das ImpactX Programm gestartet?

    Shabka stand an der Schwelle zu einer weiteren Professionalisierung der Organisationstrukturen. Aufgrund der Veränderungen der jüngsten Zeit fiel es uns zunehmend schwerer, unsere Ziele klar zu kommunizieren und Bedarfsträger gezielt anzusprechen. Durch klar formulierte Ziele und präzise strukturierte Projekte wollen wir dieser Herausforderung begegnen.

    In einer perfekten Welt: was wollt ihr in Bezug auf Eure Organisation, durch das ImpactX Programm erreicht/geschaffen haben?

    Wir wollen nachhaltige Strukturen schaffen, die es uns ermöglichen, unabhängig unsere Ziele zu verfolgen. Durch eine weitere Professionalisierung unserer Organisation wollen wir zielgruppengerecht Wirkung erzielen und unsere Beitrag zu einer proaktiven Politik in Europas Umfeld leisten.

    Jürgen Neuhuber, Co-Director bei Shabka - zivilgesellschaftliches Netzwerk für Politik und Strategie

    Womit leistet Eure Organisation einen einzigartigen Beitrag für die Gesellschaft?

    "Nie mehr Allein" ist das Motto von SoMA e.V.. Wir helfen Menschen, die mit einer seltenen Fehlbildung der Bauchorgane geboren wurden und trotz Operationen mit lebenslangen Folgen leben, die einen Tabubereich der Gesellschaft betreffen.

    Wie schafft Ihr es, möglichst viele Menschen mit Eurem Anliegen zu erreichen?

    Durch unsere Homepage (Relaunch in Arbeit) erreichen wir Eltern, Patienten und Fachleute. Kongressteilnahmen, Vorträge und unsere Informationsmaterialien führen die Zielgruppe zu uns, wobei die Wahrung der Intimsphäre immer an oberster Stelle stehen muss.

    Mit welcher Herausforderung ist Eure Organisation in das ImpactX Programm gestartet?

    Die Organisation und unsere Angebote wachsen - der Bedarf von Eltern und Patienten steigt. Die Arbeitsbelastung des haupt- und ehrenamtlichen Teams und der Finanzierungsdruck bringt uns an Grenzen. Wir suchen nach neuen Arbeits- und Organisationsstrukturen um der Komplexität der Arbeitsabläufe, dem Bedarf der Betroffenen und den persönlichen Grenzen gerecht zu werden.

    In einer perfekten Welt: was wollt ihr in Bezug auf Eure Organisation, durch das ImpactX Programm erreicht/geschaffen haben?

    SoMA kann weiter Eltern und Patienten helfen, mehr Lebensqualität zu erreichen. Die Aufgabenverteilung und Zufriedenheit des haupt- und ehrenamtlichen Teams hat sich durch neue Formen der Zusammenearbeit, den Einsatz passender Tools und Umstrukturierungen verebessert.

    Nicole Schwarzer, Geschäftsführende Vorsitzende und Fundraiserin bei SoMA e.V. -Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Anorektalfehlbildungen

    Womit leistet Eure Organisation einen einzigartigen Beitrag für die Gesellschaft?

    Die gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen von Kriegstraumata bei Flüchtlingen werden stark unterschätzt. Unser Verein schliesst einen Teil dieser Lücke: Wir finanzieren ein Traumatherapiezentrum für syrische Flüchtlingskinder in Jordanien und vermeiden somit das Heranwachsen einer "verlorenen Generation".

    Wie schafft Ihr es, möglichst viele Menschen mit Eurem Anliegen zu erreichen?

    Wer im Dickicht der überfluteten Berichterstattung und Spendenaufrufen gehört werden will, braucht kreative Ansätze. Um auf das Thema "Kriegstraumata bei Flüchtlingen" zu sensibilisieren nutzen wir diverse Kanäle wie Konzerte oder Podcasts, aber auch das Format der "humanitären Brücke" (Schulklassen in Jordanien verbinden sich über uns mit Schulklassen in der Schweiz).

    Mit welcher Herausforderung ist Deine Organisation in das ImpactX Programm gestartet?

    Gegründet im Herbst 2013 waren wir über mehrere Jahre organisch gewachsen. Die grösste Herausforderung war damit den "Turnaround" von einem 2-Personen Start-up zu einem professionell aufgestellten Verein im gemeinnützigen Bereich zu schaffen ohne dabei das inspirierende Momentum zu verlieren.

    In einer perfekten Welt: was wollt ihr in Bezug auf Eure Organisation, durch das ImpactX Programm erreicht/geschaffen haben?

    Wir wollen unser Vereinsmodell in den Bereichen "Stakeholder-Management", "Finanzverwaltung" und "Governance" weiterentwickeln um die Therapierung im Kontext des Syrienkriegs traumatisierter Flüchtlinge nachhaltig und effizient sicherzustellen.

    Omar Kassab, Generalsekretär und Mitbegründer bei Syrian Refugee Crisis

    Womit leistet Eure Organisation einen einzigartigen Beitrag für die Gesellschaft?

    Wir bei Über den Tellerrand schaffen Räume, in denen sich Menschen verschiedener Kulturen begegnen und basierend auf gemeinsamen Interessen unbefangen kennenlernen können.

    Wie schafft Ihr es, möglichst viele Menschen mit Eurem Anliegen zu erreichen?

    Bei kulinarischen, kreativen und sportlichen Aktivitäten begegnen sich Menschen unterschiedlichster Kulturen, lernen sich unbefangen kennen und bauen Vorurteile ab.

    Mit welcher Herausforderung ist Deine Organisation in das ImpactX Programm gestartet?

    Seit Vereinsgründung 2017 haben sich die Zielgruppen, Begegnungsformate und damit auch die Zahl der Ehrenamtlichen innerhalb der Community immer weiter vergrößert. Wir sahen es daher als Notwendigkeit, für das nachhaltige Wachstum der Organisation klarere Strukturen zu schaffen.

    In einer perfekten Welt: was wollt ihr in Bezug auf Eure Organisation, durch das ImpactX Programm erreicht/geschaffen haben?

    Mithilfe des ImpactX Programms möchten wir ein Fundament für das weitere Wachstum von Über den Tellerrand in München schaffen, indem wir klare Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams implementieren und ein Regelwerk für die Zusammenarbeit im Team und die Integration von neuen Projekten schaffen.

    Lea Fellner, Vereinsvorstand bei Über den Tellerrand kochen München e.V.

    Womit leistet Eure Organisation einen einzigartigen Beitrag für die Gesellschaft?

    Mit unseren Projekten wollen wir zur Autonomie von Frauen und Mädchen beitragen, die Arbeit von Frauen neu bewerten und gesellschaftliche Veränderungen vorantreiben, die für gleiche Beschäftigungsmöglichkeiten sowie gleiche Beschäftigungsstrukturen für Frauen notwendig sind.

    Wie schafft Ihr es, möglichst viele Menschen mit Eurem Anliegen zu erreichen?

    Als Interessenvertreterin arbeiten wir in als Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Behörden. In Netzwerken bauen wir auf tragfähige Kooperationen mit relevanten Institutionen, Stiftungen, Fachstellen und Trägern.

    Mit welcher Herausforderung ist Deine Organisation in das ImpactX Programm gestartet?

    Nur wer Zugang zu digitalen Medien hat, das digitale Instrumentarium zu nutzen weiß und seine Anliegen über die digitalen Kanäle verbreitet, hat eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Wir bereiten deshalb unseren Verein und unsere Teilnehmerinnen auf die Chancen und Herausforderung dieser digitalen Welt vor.

    In einer perfekten Welt: was wollt ihr in Bezug auf Eure Organisation, durch das ImpactX Programm erreicht/geschaffen haben?

    Angesichts der Bedeutung digitaler Technologien im Berufsleben ist es wichtig, dass unsere Teilnehmerinnen in unseren Bildungsangeboten die Möglichkeit haben sich mit virtuellen Lern-, Kommunikations- und Kollaborationsformaten vertraut zu machen, um die geforderten digitalen Kompetenzen zu erwerben.

    Saba Afeworki, Fundraiserin bei VbFF - Verein zur beruflichen Förderung von Frauen